Religion am GSG

"Die christliche Grundhaltung der Mitglieder der WEISSEN ROSE hat wesentlich dazu beigetragen, mit dem Reden über den Widerstand Schluss zu machen und etwas Praktisches zu tun. Plötzlich war ihnen allen klar: Man darf nicht nur dagegen sein, sondern man muss etwas tun und an den ungeheuren Zementmauern der Unmöglichkeiten versuchen, kleine Möglichkeiten herauszusprengen. Das Suchen nach Möglichkeiten, auch in kleinsten Dingen, war für meine Schwester außerordentlich wichtig. Die Stelle aus dem Jakobusbrief «Seid Täter des Wortes, nicht Hörer allein!» war eine entscheidende Maxime. So hat letztlich das Christentum die Macht gehabt, sie zu diesen letzten Schritten zu zwingen, Schritte, die die Mitglieder der WEISSEN ROSE in dem vollen Bewusstsein taten, dass sie damit auch ihr Leben riskierten."
(Inge Aicher-Scholl in: Hermann Vinke, Das kurze Leben der Sophie Scholl, S. 112)

Religionsunterricht am Scholl: Das "kleine Fach" mit den "großen Fragen"

Hier einige Infos für Eltern und SchülerInnen:

  • Religion wird mit zwei Stunden wöchentlich unterrichtet (Ausnahme 8. Klasse: einstündig bzw. epochal zweistündig))
  • Religion wird konfessionell getrennt unterrichtet; Ersatzfach ist Ethik
  • in der 11. Jahrgangsstufe finden 3-tägige Besinnungstage statt

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen,

der Religionsunterricht gehört zum Bildungsauftrag einer jeden öffentlichen Schule.
In einer Welt, die sich rasch verändert und Kindern und Jugendlichen nicht immer freundlich begegnet, sollen sie Zuversicht und Orientierung für ihr Leben finden, wobei ihnen der Religionsunterricht helfen will/soll.
Er vermittelt Kenntnisse über den christlichen Glauben und die Religionen.

Religionsunterricht

Er fördert Mitmenschlichkeit und Toleranz und hilft dabei, eine eigene Überzeugung zu wichtigen Lebensfragen zu finden. Er gibt Schülerinnen und Schülern, die in ihrer Umgebung wenig religiöse Lebenspraxis finden, die Chance, Glaubensinhalte kennen zu lernen. Es gibt „letzte Fragen“, auf die es keine einfachen Antworten gibt: Gibt es Gott? Hat die Welt einen Sinn? Wohin führt das alles? Was ist der Sinn meines Lebens? Was kommt danach? Es gehört zum Menschsein, solche Fragen zu stellen. Zu den besonderen Aufgaben des Religionsunterrichts gehört es, diese Fragen wach zu halten und nach tragfähigen Antworten zu suchen. Der Religionsunterricht ist das Schulfach, in dem die Jugendlichen über ihre Probleme reden und Fragen erörtern können, die jeden Menschen beschäftigen. Sie begegnen hier Lehrerinnen und Lehrern, die sich ihren Fragen stellen und aus christlicher Orientierung dazu Stellung nehmen. Der Religionsunterricht kann wesentlich dazu beitragen, dass sich Jugendliche unterschiedlicher Herkunft mit Interesse, Respekt und Toleranz begegnen. Der Religionsunterricht stellt die Frage nach der Verantwortung und gibt den Jugendlichen die Chance, den christlich geprägten Hintergrund unserer Kultur und unserer sozialen Wertvorstellungen kennen zu lernen. Er macht sensibel für Leid und Not anderer Menschen.

Daher ist der Religionsunterricht an der Schule zwar ein Nebenfach, aber vom Inhalt her wahrhaftig keine Nebensache!

Die Fachschaft evangelische Religion besteht momentan aus vier Lehrer/innen:

  • Frau Dr. Berkenbusch
  • Frau Lüßmann
  • Frau Schönbucher
  • Herr Zurheide

Katholische Religion erteilen:

  • Frau Merkel
  • Herr Sommer

Ethik unterrichten:

  • Herr Drechsel
  • Herr Gresch
  • Herr Dr. Gruchot
  • Herr Hnida-Eichenlaub
  • Herr Merk
  • Frau Mogi
  • Herr Teufel