
Die GSG Robots, das FIRST LEGO League-Team des GSG, kriegen einfach nicht genug. Anschließend an die Erfolge der letzten Jahre, sind sie auch in der diesjährigen Saison 2025/26 wieder durch die Wettbewerbe marschiert. Doch erst mal von Anfang an:
Nach ca. 5 Monaten Vorbereitung, täglichen Treffen im Schulspeicher und stundenlangem Tüfteln startete Ende Januar der Regionalwettbewerb in Vallendar. Zum ersten Mal trafen sie dort wieder auf andere Teams und konnten ihr Robot Design, Teamwork und ihre Forschungsprojekte vergleichen. Schnell stellte sich heraus, dass die GSG Robots in ihrer eigenen Liga spielen: Am Ende des Tages standen Nominierungen in allen Kategorien, der Robot-Game-Pokal und auch der Gesamtsieg fest.
Beflügelt ging es weiter, denn zum Markenkern der GSG Robots gehört auch, sich nie auf dem Erfolg auszuruhen, oder (zum Leidwesen der Coaches) bisherige Lösungen zu akzeptieren, sondern immer neues, immer besseres entwickeln zu wollen. Wieder ging es also mit viel Hoffnung, aber ohne übergroße Selbstsicherheit nach Aachen, zum deutschen Halbfinale. Gegen diese, jetzt deutlich stärkere Konkurrenz lieferten sie jedoch wieder so phänomenal ab, dass auch hier mit allen Nominierungen, dem zweiten Platz im Robot-Game und Gesamtwertungsplatz die Qualifikation für das Deutsch-Österreich-Schweiz-Finale bedeutete.
Davon berichten wir jetzt aus dem Zug, nach einem aufregenden Wochenende in Leipzig. Das ganze Team, begleitet von einem Stab aus Coaches, konnte hier zwei Tage lang die besten Teams treffen - und sich behaupten. Obwohl das Robot-Game nach einem starken Start nachließ, konnten sie in der Jury-Session wirklich überzeugen. Vor allem ihre Innovationen beim Robot Design, sei es eine komplexe Positionsbestimmung oder der Einsatz ihres selbstgeschriebenen Betriebssystems, fegten die Jury, allesamt FLL-Profis, wirklich von ihren Stühlen.
Und so war es spannend wie immer bei der Siegerehrung, bis dann die große Erleichterung kam: Nominierung für den Forschungspreis, für das Teamwork und dann noch der Robot Design Pokal!
Das einzige was diesen Moment noch perfekt machen konnte, war die Gewissheit, dass es noch nicht vorbei ist. Schon am 8. Mai machen sich die GSG Robots wieder auf den Weg: Beim Weltfinale in Griechenland, dem Open International Championship Greece, werden sie nicht nur das GSG, sondern ganz Deutschland vertreten!
Natürlich werden wir wieder berichten, Live-Updates gibt es immer auf unserem Instagram oder WhatsApp-Kanal.
- Anton Geburek (Co-Coach)
GSG Robots (@gsg_robots) • Instagram-Fotos und -Videos
Am 15.03.2026 wurde dem Geschwister-Scholl-Gymnasium der Abraham-Pokal der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar überreicht.
Der Pokal wird seit 2001 in Mannheim und seit 2003 in Ludwigshafen von Schule zu Schule weitergegeben. Jede Schule erhält den Pokal für ein Jahr und wird mit dem Auftrag betraut, sich für den interreligiösen Dialog, für Respekt und Toleranz und gegen Diskriminierung einzusetzen.
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium war im Jahr 2003 die erste Schule in Ludwigshafen, die den Abraham-Pokal überreicht bekam und es freut uns, dass wir nun – 23 Jahre später – erneut einen wertvollen Beitrag zum Thema „Schulter an Schulter miteinander“ leisten dürfen.
- Martin Storck
Über dieses wichtige Thema kam Dr. Klaus Jürgen Becker, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs, mit den Schüler*innen des 10. Jahrgangs im Rahmen einer Scholl-Talks-Veranstaltung in der Aula ins Gespräch. Das Datum der Begegnung war mit dem 23.03. nicht zufällig gewählt, fällt doch auf diesen Tag das Ende des Krieges in Ludwigshafen. Nach seinem eindrücklichen und mit vielen Bildern, Graphiken und Dokumenten illustrierten Vortrag durften unsere Schüler*innen noch vertiefende Fragen stellen, die sie aus dem Unterricht mitgebracht hatten.
Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurden viele Millionen Zwangsarbeiter im Deutschen Reich ausgebeutet. Sie hielten landwirtschaftliche Versorgung und Rüstungsproduktion angesichts der Einberufung der deutschen Männer aufrecht. Über ein Drittel waren Frauen, von denen viele sexualisierte Gewalt erlebten, auch ihre Kinder wurden mit verschleppt.
Bis zum Ende des Kriegs wurden am Standort Ludwigshafen mehr als 30.000 Menschen zur Zwangsarbeit für die I. G. Farben (heute BASF) genötigt, im gesamten Ludwigshafener Stadtgebiet leisteten bis zu 50.000 Menschen Zwangsarbeit. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren miserabel. Unterbringung und hygienische Verhältnisse begünstigten die Ausbreitung von Ungeziefer und damit verbundenen Erkrankungen. Hinzu kommt, dass bei Bombardierungen Zwangsarbeiter die Bunker, die sie zynischerweise oft selbst erbaut mussten, nicht betreten durften.
- Oliver Rebou
Im Rahmen einer Exkursion im Fach Naturwissenschaften besuchte die Klasse 5d gemeinsam mit Herrn Jahn und Frau Zehetgruber am 5. März 2026 bei strahlendem Frühlingswetter den Zoo in Heidelberg. Dort nahm die Klasse am Zoo-Unterricht zum Thema „Wirbeltiere“ teil.
Während des Zoo-Unterrichts wurde die Klasse in zwei Kleingruppen aufgeteilt, sodass sich die Schüler*innen intensiv mit den grundlegenden Merkmalen der Wirbeltiere beschäftigen konnten. Bei einem Rundgang durch den Zoo begegneten die Schüler*innen Vertretern aller fünf Wirbeltier-klassen und erarbeiteten gemeinsam deren typische Eigenschaften. Neben der Beobachtung der Tiere hatten die Schüler*innen auch die Möglichkeit, verschiedene Anschauungsmaterialien wie Eier, Federn, Schlangenhaut und Knochen zu untersuchen und so die Besonderheiten der Tiere noch besser zu verstehen.
Im Unterricht präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse zu den grundlegenden Merkmalen der Wirbeltiere sowie zu den spezifischen Eigenschaften der einzelnen Wirbeltierklassen.
Ein besonderes Highlight des Zoobesuchs waren die im November geborenen Tigerbabys Sari und Raya. Neugierig erkundeten die Tiger-Schwestern gemeinsam mit ihrer Mutter Karis die Außenanlage und begeisterten damit die Schüler*innen.
- Anne Zehetgruber
Im Rahmen von Scholl-Talks waren bereits im November 2025 Jugendoffiziere in allen 10. Klassen zu Gast. Die Jugendoffiziere vermitteln als praxisnahe Referenten deutschlandweit die Herausforderungen einer bündnisorientierten Sicherheitspolitik.
Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur politischen Willensbildung, gehen auf aktuelle (welt-)politische Ereignisse ein und setzen sich mit Kritik auseinander. Weil sie sie über militärische Führungserfahrung verfügen – manchmal auch in Auslandseinsätzen – können sie „aus erster Hand“ berichten.
Die politische Bildungsarbeit der Jugendoffiziere und -offizierinnen bewegt sich innerhalb des gesetzlichen Rahmens. Er sieht vor, dass staatliche Stellen einen Beitrag zur Information der Bürgerinnen und Bürger leisten dürfen und müssen.
- Oliver Rebou
Am 04.03.2026 machten alle 5. und 6. Klassen unserer Schule einen Ausflug zur Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Dort besuchten wir das Theaterstück mit Musik „Die Erde ist rund“, das vom Kinder- und Jugendtheater Speyer inszeniert wurde.
Das Engagement der Schauspieler, in diesem Fall ein Erzähler und 2 Pantomimen aus Frankreich, wurde unterstützt von wunderschöner, stimmungsvoller Klaviermusik, die live gespielt wurde.
Trotz toller Darbietung blieben ein paar Fragen zum Inhalt offen, aber diese konnten dann nachträglich in der Schule geklärt werden.
Insgesamt ein sehr schöner Besuch in der Staatsphilharmonie, wo uns vor allem die Musik und die Pantomimen gefallen haben!
- Emilia Matthäs, 6b